Unser Ziel

International existieren bereits vielversprechende Programme zur ärztlich-initiierten Bewegungsförderung. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Akteuren des Gesundheitssystems auch in Deutschland Versorgungsketten zur Bewegungsförderung für Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen (NCD) zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Die so entstandenen Bewegungsversorgungsketten sollen in die Routinepraxis des Gesundheitssystems überführt und dadurch nachhaltig verankert werden.

Die gemeinsam konzipierten Versorgungsketten sollen auf regionaler Ebene erprobt und evaluiert werden, wofür wir mit regionalen Leistungserbringern zusammen arbeiten möchten. Das Vorhaben adressiert aktuelle nationale wie internationale Empfehlungen zur verstärkten systematischen Nutzung körperlicher Aktivität als Teil der Gesundheitsversorgung.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), als Förderer des Projekts BewegtVersorgt, verfolgt mit dem Förderschwerpunkt „Bewegung und Bewegungsförderung“ das Ziel, das gesundheitliche Potenzial von Bewegung in der gesamten Bevölkerung nutzbar zu machen.

Projektlaufzeit

Mit der Entwicklung von Bewegungsversorgungsketten startete das Projekt im Juni 2019 mit Phase 1. Im April 2020 folgte Phase 2 und 3 mit der Implementierung, Erprobung und Evaluation der Bewegungsversorgungskette auf regionaler Ebene. Ab September 2022 wird in Phase 4 ein Disseminierungs- und Skalierungskonzept zum Transfer in die Regelnutzung erstellt. Das Projekt endet voraussichtlich im November 2022.

Forschungsansatz

Alle relevanten Akteure des Gesundheitssystems wie Ärztinnen & Ärzte, Kostenträger, potenzielle Bewegungsanbieter sowie die Vertretung von Patientinnen und Patienten werden über einen Beteiligungsansatz in die Entwicklung der Bewegungsversorgungskette und deren Implementierung und Evaluation einbezogen. In der Umsetzungsphase erfolgt die Bewegungsversorgung im Rahmen eines regionalen Modellvorhabens gemeinsam mit allen Akteuren. Basierend auf den Evaluationsergebnissen erarbeiten alle Akteure gemeinsam ein Skalierungskonzept zum Transfer in die Regelnutzung. Durch den Beteiligungsansatz erhöht dieses Vorgehen die Chancen auf eine Sicherung der Nachhaltigkeit.

Unsere Versorgungskette wird über einen partizipativen Forschungsansatz zusammen mit Ärzten/Ärztinnen, Bewegungsanbietern, Kostenträgern und Vertretungen der Patienten/Patientinnen entwickelt mit dem Ziel Patienten/Patientinnen mit chronischen nicht übertragbaren Erkrankungen zu einem körperlich aktiveren Lebensstil zu befähigen.

Entwicklung einer Bewegungsversorgungskette mit Hilfe eines partizipativen Forschungsansatzes. Implementierung und Evaluation eines Modellprojekts in Form eines „Pragmatic Trial“.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderschwer­punktes
„Bewegung und Bewegungs­förderung“
des Bundes­ministeriums für Gesundheit gefördert.

Projektphasen

Phase 1

Entwicklung

In der ersten Projektphase wurden über einen ,co-production‘ Ansatz Modelle der Bewegungs­versorgung für Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen entwickelt. Dabei wurden wichtige Akteure des Gesundheitssystems und Bewegungsanbieter in die Entwicklung sowie die Erstellung eines Implementierungs- und Evaluationsplans einbezogen.

Phase 2 & 3

Implementierung, Erprobung & Evaluation

In der Umsetzungsphase wird das Konzept der Bewegungsversorgung im Rahmen eines regionalen Modellprojekts implementiert, erprobt und evaluiert. Hierfür arbeiten wir mit regionalen Ärztinnen & Ärzte sowie Akteure aus den Bewegungsfachberufen als Bewegungsanbieter zusammen.

Phase 4

Entwicklung

Basierend auf den Evaluationsergebnissen soll anschließend ein Disseminierungs- und Skalierungskonzept zum Transfer in die Regelnutzung entworfen werden. Hiervon erhoffen wir uns, dass die entwickelte Bewegungs­versorgungskette einer Vielzahl an Betroffenen zugänglich gemacht werden kann.

Die Projektlaufzeit beginnt im Juni 2019 und endet im November 2022.

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